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8. Februar 2021

Steigen im Frühling die Temperaturen wenige Grade über Null, beginnen die Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) in feuchten Nächten ihre Laichplätze aufzusuchen. Leider sind sie sehr oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren. Dabei werden die, in der Schweiz vom Aussterben bedrohten Tiere häufig in grossen Mengen überfahren, was den Fortbestand der geschützten Tiere weiter gefährdet.

Normalerweise beginnen die Tiere ab Mitte Februar an die Laichgewässer zu wandern. Stark abhängig von der Witterung kann dies einige Tage bis einige Wochen in Anspruch nehmen.

In Bubikon findet die grösste Amphibienwanderung vom Hombergwald zum Hüsliriet statt. Der Unterhaltsdienst hat deshalb wiederum entlang der Bürgstrasse einen Amphibienzaun erstel­lt. Die dadurch aufgehaltenen Tiere werden von Freiwilligen des ortsansässigen Vereins Natur und Umwelt sicher über die Strasse zum Hüsliriet gebracht.

Amphibien werden nicht nur durch das Überfahren getötet, sondern auch durch den Luftdruck von Fahrzeugen aus einiger Entfernung. Um dies zu verhindern, wird auf der Bürgstrasse im entsprechen­den Bereich Tempo 30 signalisiert. Die Temporeduktion gilt nur vorübergehend, voraussichtlich bis ca. Ende Februar 2021. Am besten wird die Bürgstrasse nachts (ab 20.00 Uhr) und bei feuchter Witterung umfahren.

Wir bitten Sie, dies zu res­pektieren und danken für Ihr Verständnis.

Abteilung Gesellschaft