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15. Juni 2020

Nachdem die Jugendlichen in Bubikon die ausserordentliche Lage mit den Massnahmen zur Eindämmung des Virus gut gemeistert haben, freuen sich Bubikons Jugendarbeiterinnen nun darauf, wieder mehr Möglichkeiten für Kontakt zu Jugendlichen nutzen zu dürfen.

Auch wenn Jugendliche durch das Virus selbst kaum bedroht waren, stellte die Coronakrise für sie eine besondere Herausforderung dar: Viele in diesem Alter sind ungern zu Hause und umso lieber zusammen mit Freunden unterwegs. Das war auch in Bubikon Wolfhausen nicht anders. Nachdem die Schulen, das Jugendhaus und die Angebote der Vereine geschlossen wurden, blieb den Jugendlichen nur noch die Möglichkeit, sich draussen zu treffen – und das taten sie auch, wie die Jugendarbeiterinnen Jasmin Schweizer und Nadja Efrem beobachteten. Die meisten setzen die verfügten Massnahmen aber um und trafen sich nur noch in kleinen Gruppen.

Die Jugendarbeiterinnen sahen ihre Hauptaufgabe jedoch weniger darin, das Verhalten der jungen Generation zu überwachen, als den Kontakt aufrecht zu erhalten und die Beziehung zu pflegen. Nach der Schliessung des Jugendhauses intensivierten sie deshalb die aufsuchende Arbeit, sodass sie an bis zu fünf Tagen pro Woche draussen unterwegs waren. Zudem richtete die MOJUGA Stiftung einen virtuellen Jugendtreff in Form eines datensicheren und von Jugendarbeiterinnen begleiteten Video-Treffs sowie fixe telefonische Kontaktzeiten ein.

Diese regelmässigen Kontakte zeigten: «Die Jugendlichen kamen mit der ausserordentlichen Lage erstaunlich gut zurecht», so die Jugendbeauftragte Alexandra Matulla. Dennoch seien sie froh gewesen, als im Zuge der Lockerungen auch die Türen des Jugendhauses Wolfhausen wieder geöffnet wurden. Die Nutzung ist vorerst auf in der Zusammensetzung sowie Anzahl stabile Gruppen beschränkt. Ebenso strikt achten die Jugendarbeiterinnen vor Ort darauf, dass die Abstandsregeln eingehalten und sämtliche genutzten Flächen mehrmals pro Öffnungszeit gereinigt und desinfiziert werden.

Im zweiten Halbjahr wird die Jugendarbeit wieder vermehrt Aktionen für die Jugendlichen anbieten können. So ist ein Projekt vorgesehen, in dessen Rahmen Jugendliche eine Wand im Jugi besprayen und verschönern können. Auch die Offene Halle wird ab September wieder stattfinden. Jeweils an einem Samstagabend im Monat sind alle Jugendlichen eingeladen, ohne Anmeldung vorbeizukommen, sich zu treffen und gemeinsam Sport zu treiben. 

Weitere Informationen und Kontakt unter:
www.jugendarbeit-bubikon-wolfhausen.ch