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27. Mai 2026

Seit gut 100 Tagen ist Michael Schroff als neuer Abteilungsleiter Tiefbau und Werke für die Gemeinde Bubikon tätig. Der gelernte Gartenbauer und diplomierte Ingenieur (FH) war zuvor in einem Ingenieurbüro in Rapperswil beschäftigt und leitete während drei Jahren den Bereich Infrastruktur der Gemeinde Elgg. Seit dem 1. Februar 2026 steht er nun der Abteilung Tiefbau und Werke in Bubikon vor. Ein passender Anlass, um nachzufragen, wie er seine ersten 100 Tage erlebt hat:

Herr Schroff, wie haben Sie Ihre ersten 100 Tage als Abteilungsleiter Tiefbau und Werk erlebt?
Die ersten 100 Tage als Abteilungsleiter Tiefbau und Werk habe ich insgesamt sehr positiv erlebt. Besonders hervorheben möchte ich das kooperative Team – sowohl im Gemeindehaus als auch in den Aussenstellen –, das mich von Anfang an herzlich aufgenommen hat. Diese Offenheit hat den Einstieg deutlich erleichtert.

Zudem durfte ich eine grosse Unterstützung von verschiedenen Seiten erfahren. Das hat mir geholfen, mich schnell einzuarbeiten und die Pendenzen aktiv anzugehen.

Nicht zuletzt waren die ersten Monate geprägt von vielen spannenden Begegnungen – mit Mitarbeitenden, externen Partnern und weiteren Anspruchsgruppen. Diese Gespräche haben mir wertvolle Einblicke verschafft und meine Motivation für die neue Aufgabe zusätzlich gestärkt.

Wo sehen Sie die grössten Stärken der Infrastruktur unserer Gemeinde?
Die Infrastruktur der Gemeinde Bubikon–Wolfhausen weist mehrere Stärken auf. Besonders hervorzuheben ist die gute verkehrsmässige Erschliessung: Sowohl der öffentliche Verkehr als auch das Strassennetz sind gut ausgebaut und ermöglichen eine zuverlässige Verbindung innerhalb der Gemeinde sowie in die umliegenden Zentren.

Punktuelle Verbesserungen sind aber sicher noch möglich und sollten angegangen werden; beispielsweise beim Veloverkehr.

Welche Themen verlangen aktuell am meisten Aufmerksamkeit?
Aktuell stehen für mich vor allem Themen im Mittelpunkt, die ein gutes Miteinander und eine tragfähige Basis für die Zusammenarbeit schaffen. Besonders wichtig ist mir das Kennenlernen – die Menschen, ihre Rollen, ihre Erfahrungen und auch die kleinen Dinge, die eine Organisation ausmachen.

Gleichzeitig geht es darum, mir einen klaren Überblick zu verschaffen, um Zusammenhänge besser zu verstehen und Orientierung zu gewinnen.

Ein grosses Anliegen ist es, die Bedürfnisse der Bevölkerung wirklich zu hören und ernst zu nehmen. Dahinter stehen oft konkrete Erwartungen, aber auch Sorgen und Hoffnungen, die es zu verstehen gilt.

In der Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben ist das nicht immer ganz einfach, beispielsweise beim Umgang mit schadhaften privaten Kanalisationsleitungen, wo die Gemeinde den Auftrag des Gewässerschutzgesetzes umsetzen muss. Das ist für die Betroffenen im Einzelfall in der Regel mit Kosten verbunden, entsprechend klar muss kommuniziert werden.

Ebenso wichtig sind mir die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse. Sie tragen täglich Verantwortung und bringen wertvolle Perspektiven mit – ihnen zuzuhören und sie zu unterstützen, ist für mich zentral.

Und nicht zuletzt möchte ich dazu beitragen, die spürbare positive Stimmung weiter zu verstärken. Ein offenes, wertschätzendes Klima und gegenseitiges Vertrauen sind für mich die Grundlage dafür, gemeinsam etwas zu bewegen und mit Freude an den Aufgaben zu arbeiten.

Wie haben Sie bisher die Zusammenarbeit mit dem Werkdienst und den Mitarbeitenden erlebt?
Bisher habe ich die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden im Gemeindehaus, dem Unterhaltsdienst und den Aussenstellen der Wasserversorgung und der Abwasserreinigung als sehr positiv erlebt. Das Team wirkt engagiert und ist spürbar mit Freude bei der Arbeit, was sich auch im täglichen Miteinander zeigt.

Besonders schätze ich die Haltung, dass alle bereit sind, Unterstützung zu bieten – man hilft sich gegenseitig und zieht an einem Strang. Zudem erlebe ich das Team als gut durchmischt von jung bis alt, was unterschiedliche Perspektiven und wertvolle Erfahrungen zusammenbringt. Insgesamt entsteht so eine sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit.

 

Michale Schroff (rechts) im Gespräch mit Raphael Meier (Planungsbüro F+K)